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Blutegeltherapie/Hirudotherapie

Gepostet am 24. Februar 2016 um 19:00

Der medizinische Blutegel Hirudo medicinalis ist seit vielen Jahrhunderten in der Medizin bekannt und wird mit Erfolg angewendet. Nachdem er lange Zeit nicht mehr "up to date" war erlebt er in den letzten Jahren ein comeback.

Blutegel sondern einen Speichel ab, der sehr viele verschiedene Substanzen beinhaltet, die erst zum Teil erforscht sind. Unter anderem findet man Hirudin, Hyaluronidase und andere Substanzen, die den Egelspeichel als Therapeutikum so interessant machen, da dieser entzündungshemmend, schmerzlindernd, teilweise verklebungslösend und durchblutungsfördernd wird. Ausserdem wirkt er stark antibiotisch, was eine Wundinfektion fast gänzlich ausschliesst - eine fachgerechte Anwendung der Egel vorausgesetzt und eine Unverträglichkeit des Patienten natürlich ausgeschlossen. Das starke Nachbluten nach der Therapie (teilweise bius zu 24 Stunden!) ist normal und erwünscht und ersetzt bei bestimmten Krankheitsbildern sogar einen Aderlass (Bsp. Hufrehe).


Anwendungsbeispiele sind:


Zerrungen, Verstauungen, Schwellungen

Sehenschäden, Schleimbeutelentzündungen

Hämatome, (Othämatom teilweise)

schlecht heilende Wunden, teilweise Sommerekzem

Hufrehe, Hufrollenentzündung

Widerristfistel, Genickbeulen, Stollbeulen, Gallen

chronische ISG-Probleme

Arthrose/Arthritis


Eine Weiterführung der Blutegeltherapie ist die Kombination dieser mit der Akupunktur zur sogenannten Hirudopuktur. Dabei werden die Blutegel an bestimmten Akupunkturpunkten angesetzt und die Wirkung dadurch deutlich verstärkt und verbessert.

Kategorien: Therapien